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Bacardis Tagebuch

Dezember 2011

01.12.2011

Ich habe da mal eine Frage: Sagt mal, bekommt ihr eigentlich einen Adventskalender?
Ich habe heute bei einem Besuch bei Bailey zu Hause gesehen, dass sie einen im Esszimmer stehen hat - mit einem superleckeren Leckerli für jeden Tag. So etwas habe ich in meinen viereinhalb Lebensjahren bisher noch nicht bekommen. Ich habe bei Erbse nachgefragt, ebenfalls absolute Fehlanzeige - ist das denn zu fassen? Frauchen hat einen, Herrchen hat einen, jedes der Kinder hat einen, nur wir beiden gucken in die Röhre. Die ganze Pracht auf dem Bild rechts ist leider nicht für Erbse und mich gedacht!! Ich glaube, ich muss mich mal irgendwo ganz offiziell beschweren, damit es im nächsten Jahr nicht wieder so einen Null-Nummer gibt. Menno!





04.12.2011

Unsere Welpen-Besuchstour durch Deutschland geht zu Ende: Heute haben Frauchen und ich Daya und Dehli besucht. Die beiden wohnen nur 20 Minuten voneinander entfernt, so dass man beide Besuche schön miteinander kombinieren konnte und nicht zweimal fast genau die gleiche Strecke fahren musste.
     Vormittags sind wir zuerst zu Daya gefahren. Sie wohnt im schönen Alzenau, nah am Wald und an den Feldern. Daya wusste sich bei meinem Anblick erst einmal gar nicht zu beruhigen, kläffte vor Freude und hopste in einem fort um mich herum, wackelte mit ihrem Schwänzchen, gab Hundeküsschen und entdeckte irgendwann dann auch mein Frauchen. Auch für sie gab es reichlich Hundeküsschen ;-), überhaupt ist Daya immer noch eine sehr verschmuste kleine Hündin, wie ihre Leute erzählen. Sie liebt ihr Herrchen und Frauchen und deren Kinder und Enkelkinder, die in der unteren Etage wohnen. Munter und sehr lebhaft, wie sie ist, hält sie ihr Herrchen ordentlich auf Trab. Wir sind gemeinsam eine schöne Runde gelaufen und Daya hat mir den nahen Wald und die Felder gezeigt, wo sie täglich spazieren geht. Wir haben auf einen stillgelegten Sportplatz ein Wettrennen veranstaltet und uns so richtig ausgetobt. Daya hat sich prächtig entwickelt, ihr Fell ist ordentlich gewachsen und die Zeichnung schön dunkel geworden - ein wirklich hübsches Kromi-Mädchen. Sie macht ihren Leuten viel Freude - so soll es ja auch sein.
Wenn alles klappt, dann sehen wir Daya im Januar zum Siegener Spaziergang wieder, wir freuen uns jetzt schon aufs Wiedersehen.







Nach einem leckeren Mittagessen sind wir dann nachmittags weitergefahren zu Dehli. Wir waren schon sehr gespannt, wie sich unsere kleine Maus entwickelt hat, denn Bilder zeigen zwar viel, aber die Realität ist doch meist schöner.
Und so war es auch: Wir hatten so etwas wie ein Déjà-vu, denn die beiden Schwestern ähneln sich vom Typ her unglaublich. Dehli hat genau das gleiche Fellchen, Bärtchen, Kopfbehaarung, gleichen Körperbau, gleiches Gewicht, ist der gleiche Typ Kromi wie ihre Schwester Daya und wie die anderen Geschwister. Auch Dehli freute sich unglaublich, ihre Mama wiederzusehen, erkannte sie auf Anhieb (das beruhte auf Gegenseitigkeit ;-), wedelte herum, flitzte durch Wohn- und Esszimmer und wusste nicht wohin mit ihrer Freude. Sie war derart flott unterwegs, dass Frauchen Mühe hatte, ein gescheites Bild von ihr hinzubekommen. Dehli ist ein Prachtmädchen, ihre Fellfarbe hat sich zu einem schönen Rostrot verändert, sie ist einfach putzig! Ihre Familie ist sehr glücklich mit ihr, auch Opa und Oma unten im Haus lieben sie sehr. Unsere Leute verspeisten Kaffee und Kuchen, haben sich prima unterhalten und anschließend sind wir rausmarschiert, um uns die Beine zu vertreten. Dehli bekam ein Regenmäntelchen an, denn es war ordentlich feucht von oben. Das hinderte sie aber nicht daran, mir unterwegs zu zeigen, wie flott und spritzig sie ist. In typischer Kromi-Manier drehte sie große Runden auf den Wiesen und Feldern - ein quicklebendiges, munteres und sehr freundliches Kromi-Mädchen.
Auch Dehlis Familie überlegt, im Januar zu kommen ... das wäre echt klasse, wir würden uns riesig freuen!







Am späten Nachmittag sind wir dann müde, aber sehr glücklich und mit einem sehr guten Gefühl wieder heimgefahren. Die beiden Mädels haben (wie ihre sieben Geschwister auch) ein tolles neues Zuhause, werden sehr geliebt und umsorgt, ihre Familien kommen prima zurecht und lieben ihren Familienzuwachs.
      Frauchen und ich sind sehr froh, alle Kinder wiedergesehen zu haben, und wir hoffen, dass wir sie auch in Zukunft immer wieder einmal sehen und ihre Entwicklung mitverfolgen können - egal, ob persönlich oder durch Bilder und Berichte. Danke an alle Welpenkäufer für euren Einsatz und eure Liebe zu den kleinen Ds.





05.12.2011

Das Schietwetter ist nun endgültig im Siegerland angekommen, es graupelt und regnet und stürmt, so dass die Spaziergänge nicht mehr so viel Spaß machen wie bisher. Trotzdem wollen wir gefordert werden, müssen ja auch unsere Köpfe auslasten und Abwechslung haben. Also schiebt Frauchen immer wieder zwischendurch einen Spaziergang der etwas anderen Art ein: Wir laufen nicht nur eine angemessene Strecke, sondern machen z.B. einen Leckerli-Spaziergang. Sonst gibt es beim täglichen Auslauf die Belohnungen eher spärlich, wir sollen ja nicht nur beim Griff in die Jackentasche funktionieren. Aber bei einem solchen Spaziergang erarbeiten wir uns die kleinen Mini-Häppchen über die Nase.

Denn Frauchen versteckt sie ganz gezielt - mal im Gebüsch (dann sieht man unter Umständen auch mal so aus wie auf dem Bild rechts ;-), mal auf großen Holzstapeln oder Heuballen, mal am Ende einer mit schlurfenden Füßen getretenen Fährte, mal treiben die Bröckchen in einem flachen Tümpel. Mal dürfen wir gemeinsam suchen - wer zuerst findet, speist zuerst -, mal müssen wir abwechselnd warten, während die andere suchen darf. Das alles macht mächtig Spaß und wir fiebern der Sucherei entgegen - mit zitternden Muskeln sitzen wir da und können es kaum abwarten, bis wir dran sind. Die Sucherei und Schnüffelei macht den Kopf ordentlich müde. Manchmal kommen wir streckenmäßig nicht sehr weit, sind aber anschließend totzdem platt. Herrlich! Mal sehen, was Frauchen sich demnächst einfallen lässt ...

 




06.12.2011

Nikolaustag - das war früher für die Kinder ein Tag der gemischten Gefühle, wenn sie dem Abend entgegenfieberten, es dann endlich, endlich an die Tür klopfte und der Nikolaus mit seinem Begleiter hereinkam, um ein bisschen wohligen Schrecken zu verbreiten und einige Überraschungen aus dem Sack zu zaubern.
     Nun, diese Zeiten sind vorbei, allerdings gab es für mein Frauchen und mich doch eine große Überraschung, denn Abends kam ganz lieber Besuch. Celly, Duffy und ihr Frauchen kamen vorbei, um uns ein Adventspräsent zu bringen. Was für eine Freude, die drei wiederzusehen. Celly ist sowieso schon immer unser ganz großer Schatz gewesen, sie freut sich derartig, wenn sie uns wiedersieht, dass man sich einfach mitfreuen MUSS :-). Sie lachte und hüpfte und sauste auf der Wiese herum, rein ins Haus, raus aus dem Haus, begrüßte alle überschwenglich - einfach herrlich. Und nun hatte sie die wilde Hummel Duffy noch im Schlepptau, die sich genauso freute und nicht wusste, ob sie zuerst mich begrüßen sollte oder meine Familie. Irgendwie schaffte sie es dann doch, jedem mal Hallo zu sagen, mit mir über die Wiese zu spurten und anschließend im Haus überall noch mal zu schnuppern, wo sie aufgewachsen ist. Duffy hat sich genauso prächtig entwickelt wie ihre acht Geschwister, sie ist groß geworden, hat ein tolles Fell und ein schönes Bärtchen bekommen und ihr Schwänzchen wedelt noch genauso eifrig herum wie zu ihrer Welpenzeit bei uns.
     Ihr Frauchen hätte uns keine größere Freude machen können als mit diesem Besuch. Wir verabreden einen gemeinsamen Spaziergang für das neue Jahr, auf den ich mich jetzt schon freue!











10.12.2011

Sonderanfertigung - so nennt man es wohl, wenn spezielle Dinge für spezielle Bedürfnisse bzw. Kunden produziert werden ;-).
Bailey hatte heute Liefertermin, für sie hatte ihr Frauchen ein Kissen genau passend für ein Eckchen in der Küche bestellt, eine Sonderanfertigung außerhalb der normal gängigen Größen und Formen. Bailey kam zur Anprobe und das Kissen passt ... und sie passt genau darauf. Top!

 




22.12.2011

Adventszeit - Vorbereitungszeit - Bastelzeit ... in diesem Fall eher Nähzeit, scheint mir. Denn Frauchen und Judith haben fast schon Akkord gearbeitet und jede Menge Körbchen genäht. Nein, keine Hundekörbchen, in diesen kleinen Dingern würde sich höchstens ein Chihuahua wohlfühlen. Das sind lauter Brotkörbe, einer bunter und schöner als der andere, die sie als Weihnachtspräsente für ihre Freundinnen genäht haben. Stoffreste gibt es bei uns ja in rauhen Mengen, dazu wurde noch der eine oder andere passende Stoff gekauft und - voilá - fertig sind sie. Das ist doch einmal etwas Abwechslung von Crunchys, Decken und Co. :-)).

 






25.12.2011

Weihnachten: das bedeutet Geschenke, Präsente, Überraschungen! Wir hatten von allem reichlich, denn es kam ein tolles Wichtelpaket extra für Erbse und mich, das wir Heilig Abend feierlich ausgepackt und ausgeräumt haben. Tolle Sachen für Erbse und mich waren darin: Spielzeug, Kuscheltier, Leckerlis etc. Außerdem eine ziemlich große Tüte selbst gebackener Kekse für Frauchen, leckerer Tee usw. Wir haben uns echt gefreut und sagen hier noch einmal DANKE für das liebevolle Päckchen. Spät am Abend wurde das Päckchen aufs Sofa gestellt, am nächsten Tag wollten wir noch "Beweisfotos" für die Absender machen.
      1. Weihnachtsfeiertag: Morgens waren Erbse und ich wie gewöhnlich an Sonntagen alleine, unsere Leute verabschieden sich alle in die Gemeindestunde. Nach einem Schläfchen hatte ich Langeweile und stromerte durchs Haus. Im Wohnzimmer erwartete mich eine Überaschung: Das Wichtelpaket stand wieder auf dem Boden - keine Ahnung, wer so nett war und es extra für mich heruntergestellt hatte. Ich habe mich jedenfalls riesig gefreut und mich mit dem Inhalt vergnügt ;-). Mittags kamen meine Leute alle zurück und fanden im Wohnzimmer eine leere Plastiktüte auf dem Teppich. Frauchen stand ein Weilchen da und überlegte, was das wohl für eine Tüte wäre und wer sie wohl dort hinterlassen hatte. Plötzlich kam ihr dann die Erleuchtung, als sie ein paar verlassene Krümelchen in der Tüte bemerkte! Der Blick, den sie mir zuwarf, als sie begriff, dass ich den kompletten Inhalt mal eben so nebenher als Frühstück verzehrt hatte, sprach Bände! Na ja, ansonsten gab es an diesem Tag für mich kein Futter mehr - und dabei hatte ich nur Süßes. Ungerecht!








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